unsere Kindergartenabteilungen

Verkehrslotsin


Um den Kindern, die südlich der Schlosstalstrasse wohnen, einen sicheren Übergang über die Strasse zu gewährleisten, hat sich der Elternrat für den Einsatz von Verkehrslotsen stark gemacht. Seit 3 Jahren ist jeweils rund um die Ankunftszeiten der Kinder jemand an der Strasse, welche den Kindern beim Üerqueren hilft.


Präsenzzeiten:

Morgen von 7.50 - 8.30 Uhr

Mittag von 11.45 - 12.00 Uhr

Nachmittag: 13.30 - 13.45 Uhr

Nachmittag: 15.25 - 15.40 Uhr


Spielzeugfreier Kindergarten im Kindergarten gelb


Für 3 Monate gehen die Spielsachen in die Ferien – was bleibt sind Stühle, Tische, Seile, Tücher,  Wäscheklammern, Kartonkisten… und die Fantasie der Kinder und die Kinder selbst.


Was ist das Ziel dieses Projektes?

Im Spielzeugfreien Kindergarten erhalten die Kinder viel mehr Zeit um frei zu spielen. Sie bestimmen selbst über ihr Tun. Die Aktivitäten gehen von den Kindern aus. Wichtige Lebenskompetenzen werden gestärkt: miteinander reden, Probleme zusammen lösen, merken, was man selber möchte, spüren, wie es anderen geht, lernen, gut zu verhandeln… Fähigkeiten also, die es braucht, um zu selbständigen Jugendlichen und Erwachsenen heranzuwachsen.


Was lernen die Kinder im Projekt?


Etwas bauen

Wie kann ich Stühle verbauen, ohne dass alles zusammenkracht? Das heisst, spielend lernen, wie physikalische Gesetze funktionieren. Kinder planen Bauprojekte oft mit anderen zusammen. Sie üben sich darin, Ideen in die Gruppe einzubringen, Chefin zu sein und Kompromisse einzugehen. Miteinander statt nebeneinander spielen!  Das will geübt sein.


Znüni essen

Habe ich Durst, Hunger, bin ich müde oder esse ich gerne jetzt, weil zwei Gspändli es auch tun?  Im Spielzeugfreien Kindergarten dürfen die Kinder selbst entscheiden, wann und wo sie ihren Znüni essen möchten. So lernen die Kinder, die Signale ihres Körpers wahrzunehmen, aber auch  auf soziale Wünsche wie „zusammen Essen“ zu achten.


Streiten und Verhandeln

Die Kinder üben sich im Einbringen der eigenen Meinung, setzen sich durch, werden mutiger und  formulieren klar ihre Anliegen. Sie lernen ihre Gefühle auszudrücken und erweitern so Schritt um  Schritt ihren Wortschatz.


Mir ist langweilig!

Es kann durchaus vorkommen, dass Langeweile auftritt. Im Spielzeugfreien Kindergarten hält sich  die Kindergartenlehrperson zurück und gibt dem Kind Zeit, aus der Langeweile zu finden. Es darf  auch einfach mal zuschauen und Löcher in die Luft starren. Das Kind wird angeregt, selbst eine  neue Spielidee zu entwickeln. Langeweile ist häufig die Voraussetzung für Kreativität.


Mutiger werden 

Im Spiel schaffen sich die Kinder Möglichkeiten, Ängste zu überwinden und mutiger zu werden.  Sie springen vom Tisch auf die Matte. Es wird gezögert, wenn die Matte zu weit weg ist oder  andere Kinder noch auf der Matte sind. Sie holen sich Unterstützung, klettern nochmals runter um  die Matte näher zu schieben oder bauen sich noch einen höheren „Sprungturm“. Sie klettern,  hüpfen, robben, tanzen… Sie lernen ihre Kraft zu dosieren und Hindernisse besser  einzuschätzen, damit sie sich und andere weniger verletzen.


Wie kann ich mir einen typischen Kindergartenmorgen vorstellen?

Die Kinder treffen im Kindergarten ein, ziehen sich in der Garderobe selbständig um, begrüssen die Kindergartenlehrperson und gehen spielen. Einige kommen mit einer klaren Idee in den Kindergarten, spielen dort weiter, wo sie gestern verblieben sind, andere spazieren erstmal im Kindergarten herum, um eine Idee oder ein Spiel zu finden. Wieder andere setzen sich hin und 

beobachten das Geschehen. Wenn Hunger oder Lust da ist, wird gegessen.

Gegen Ende des Halbtages wird verhandelt und entschieden, wie und was aufgeräumt werden soll. Anschliessend wertet die Kindergartenlehrperson den Morgen mit den Kindern aus. Was hat dich heute besonders gefreut? Worauf bist du sehr stolz?


Spielzeugfreier Kindergarten: Regelfreie Zeit?

Ganz und gar nicht. Meist werden die gängigen Kindergartenregeln beibehalten. Andere verändern sich ein wenig. Die Kinder erhalten mehr Mitspracherecht. Einige der Rituale werden ebenfalls beibehalten, während andere sich verändern.


Was ist die Aufgabe der Lehrperson?

Die Kindergartenlehrperson begleitet die Kinder zurückhaltend und ermöglicht so eine tiefgreifende Kompetenzerweiterung. Sie beobachten fortlaufend das Geschehen im Kindergarten und  erhalten einen vertieften Einblick über den Entwicklungstand der Kinder. Sie leitet die Kinder an, über sich selber nachzudenken. Die Kinder lernen viel, indem sie mitreden, mitgestalten, Ideen 

einbringen und Verantwortung übernehmen.


Was, wenn ich mir Sorgen um mein Kind mache?

Falls Sie sich Sorgen machen oder Ihr Kind nicht in den Kindergarten will, nehmen Sie mit der Kindergartenlehrperson Kontakt auf. Sprechen Sie über Ihre Beobachtungen und Sorgen.


Die Suchtprävention Winterthur begleitet das Projekt. Menschen, welche lebenskompetent sind, entwickeln weniger Suchtverhalten. Sie finden in kritischen Lebenssituationen Lösungen und es gelingt ihnen gut, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Sie können sich selber wahrnehmen und einschätzen, sie finden Worte, für ihr Befinden.


Flyer für Eltern